Fachtagung

Foto: BVTS

Fachtagung SDL2019 RAUM.BÜHNE in Halle (Saale)

Ansprechpartnerin für die Fachtagung:

Dr. Halka Vogt, LISA Halle

Tel. 0345 – 2042303

E-Mail: halka.vogt@sachsen-anhalt.de

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Anmeldung Fachtagung SDL2019_ Halle(Saale)

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Anmeldung nur für teilnehmende Spielleiter*innen SDL2019

Fachtagungsreader SDL*19

Reader zur Fachtagung "Raum.Bühne" SDL*19


Ein grundlegendes Element des Theaters ist neben dem Körper, der Stimme und der Zeit: der Raum.

In der Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat sich die Bühne von der Darstellung jeglicher Illusion durch dekorative Kulissen befreit. Im professionellen Theater von heute bekennt sich der Bühnenraum zu seinem Kunstcharakter.

Auch im Schultheater findet sich diese Abwendung von der Illusionsbühne. Das Schultheater der Länder 2019 will unter dem Thema „RAUM.BÜHNE“ den gestalteten Spielraum wieder stärker in den Mittelpunkt rücken und zeigen, dass eine Beschäftigung mit dem Raum unumgänglich ist, weil er die Inszenierung und das Spiel entscheidend positioniert.

Dazu bedarf es nicht zwingend eines allzu großen Aufwands. Gutes Schultheater kann auch in der Schulaula, der Turnhalle, einem „leeren Raum“ oder in tageslichtdurchfluteter Atmosphäre gelingen.

Die ausgewählten Produktionen aus 16 Bundesländern zeigen, mit wie viel verschiedenen Ideen und mit welcher Gestaltungsintensität ein Raum lebendig werden kann.

In der diesjährigen Fachtagung des SDL werden diese Ideen in Vorträgen, Workshops und Fachforen aufgegriffen und diskutiert, werden Impulse aus Wissenschaft, Theaterkunst sowie aus Schulprojekten vorgestellt und exemplarisch erprobt.

Schwerpunkte der Fachtagung (angelehnt an die Ausschreibung zur Bewerbung der Spielgruppen)

  • Wie kann der Raum dem Spiel wichtige Impulse geben?
  • Wie kann ein Raum die Idee des Stückes widerspiegeln?
  • Wie kann der Raum selbst zum zentralen Inhalt werden?
  • Wie kann ein leerer Raum szenisch verwandelt werden?
  • Welche Rolle können Rauminstallationen spielen?
  • Wie kann mit ungewöhnlichen Ausstattungsmaterialien experimentiert werden?
  • Wie kann der Zuschauerraum als Spielraum einbezogen werden?
  • Wie können andere Raumkonzeptionen als die „Guckkastenbühne“ gestaltet und der Zuschauerraum als Spielraum mit einbezogen werden?
  • Wie können durch digitale Techniken neue Raumdimensionen eröffnet werden?


Die Fachtagung zum Thema „RAUM.BÜHNE“ findet am 23. September 2019 von 9.30 Uhr bis 17.45 Uhr im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA), Riebeckplatz 09 mit Vorträgen und Workshops statt:

(im weiteren Verlauf des SDL*19: Fachforen (Di., Do., Fr.) und weitere Workshop-Angebote (Mittwoch) s.u.)

Fachvorträge
am 23.09.2019 Vormittag 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr

PD Dr. Birgit Wiens

"Raum bereiten: Szenographie im Theater"

Historisch betrachtet ist Szenografie (gr. σϰηνογραφια), die künstlerische Darstellung bzw. Inszenierung des Raums, eng mit dem Theater liiert, ja so alt wie das (europäische) Theater selbst. Im Gegenwartstheater, in Abkehr von ihrer heute als veraltet geltenden Auffassung als ‚Kulisse’ oder ‚Dekoration’, umfasst sie Bühnen-/Kostümbild, zudem Licht, Medien, Objekte, Rauminstallation, mit welchen, auf der Bühne oder oft auch über diese hinaus, szenografierte Ereigniskonstellationen entstehen, die – so das aktuell vielfach geäußerte Postulat – gleichsam als ‚Mitspieler’, ‚Akteure’ aufzufassen wären. „Die Bühne ist eben nicht nur illustratives Dekor, sondern selbst Kunstwerk, und der Darsteller muss akzeptieren, dass er die Präsenz mit allen beteiligten Elementen teilt, die zur Realität der Bühne gehören“ (Heiner Goebbels), und der Bund der Szenografen formuliert: „Die Szenografie ist eine autonome Kunst“, die sich „im Zusammenspiel mit Text, Regie und Schauspiel realisiert“. Der Vortrag stellt exemplarische künstlerische Positionen vor (Katrin Brack, Aleksandar Denic, Ulrich Rasche, Rimini Protokoll u.a.); was kann es heißen, Szenografie als Mitspieler zu verstehen – in der Aufführung, bzw. in der Stückentwicklung, bei den Proben?

PD Dr. Birgit Wiens, Theaterwissenschaftlerin (LMU München), forscht derzeit im Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit den Arbeitsschwerpunkten Szenografie, zeitgenössisches Bühnen-/Kostümbild, Dramaturgie und Kommunikation im Raum. Das aktuell von ihr herausgegebene Buch »Contemporary Scenography: Practices and Aesthetics in German Theatre, Arts and Design« (2019) ist soeben erschienen beim Verlag Bloomsbury-Methuen, London/New York.

Links:

www.bloomsbury.com/uk/contemporary-scenography-9781350064485/

www.theaterwissenschaft.uni-muenchen.de/personen2/professoren-und-privatdozenten/wiens-birgit/index.html

Vortrag ca. 45-55 min.

Bernd Ruffer, Philipp Radau, Katja Tomek
„Als sie nicht mehr deutsch sein durften“ – ein fächerübergreifendes Performance-Projekt im öffentlichen Raum

Workshops am 23.09.2019 Nachmittag 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr


Workshop 1

Bernd Ruffer, Philipp Radau, Katja Tomek
„Als sie nicht mehr deutsch sein durften“ – ein fächerübergreifendes Performance-Projekt der Stadtteilschule Hamburg-Bergedorf

Die Workshop-Gruppe wird auf Gedanken-Tour durch ein Hamburger Stadtviertel gehen, in dem früher auch die jüdische Gemeinde ihren kulturellen Mittelpunkt hatte. Die Profilklasse „Raumideen“ der Stadtteilschule Hamburg-Bergedorf hat sich zu diesem bewegenden Thema auf Spurensuche begeben, gemeinsam mit Historiker*innen, Performance-Künstler*innen und Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. Sie rekonstruierten aus dieser Recherche wichtige Orte jüdischen Lebens in interaktiven Performances im öffentlichen Raum. Von Station zu Station dieser Wandelperformance führten Schülerinnen und Schülern, die auf diesen Wegen als Gesprächspartner den Gästen der Aufführungen zur Seite standen.

Im Workshop wird der pädagogische und künstlerische Prozess dieses fächerübergreifenden Unterrichtsprojekts anhand authentischer Materialien (Lerntagebücher, Videosequenzen, Strukturplan) verdeutlicht und diskutiert. Dabei können die Teilnehmer*innen und Teilnehmer auch selbstständig mit den vorliegenden Unterrichtsmaterialien arbeiten und die Hamburger Erfahrungen für ihren eigenen Unterricht nutzbar machen.

Bernd Ruffer, Philipp Radau und Katja Tomek sind Lehrkräfte an der Stadtteilschule Hamburg-Bergedorf.


Workshop 2

Sylvia Werner
Puppe, Papier, Objekte: Das andere Theater

(Dieser Workshop findet im Puppentheater Halle auf der Kulturinsel statt: Große Ulrichstraße 51)

Das Theater der Dinge umfasst ein breites Spektrum ästhetischer Mittel: Objekte, Materialien, Puppen. Bei Letzterem gibt es z.B. Handpuppen, Masken, Klappmaulpuppen, Vierfüßler, Schattentheater u.a. Diese Mittel, im Grunde mit dem Schwerpunkt bildender Kunst, sind kombinierbar mit Schauspiel, Text, Körperarbeit, Kostüm, Licht und Ton. Daraus ergeben sich vielfältige Möglichkeiten Geschichten zu erzählen. Das Prinzip Material zu animieren ist jedoch immer ähnlich.

In diesem Workshop arbeiten wir uns vom Material über Objekte zur Puppe. Wir bauen aus Alltagsmaterialien Puppen, die wir animieren. Erfinden Geschichten mit Objekten wie Möhren, Rasseln, Scheren…und bemühen uns auch um die Animation einer Vierfüßlerpuppe.

Der Workshop setzt Impulse, gibt Einblicke und zeigt Möglichkeiten auf, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu arbeiten.

Sylvia Werner ist Theaterpädagogin am Puppentheater Halle.


Workshop 3


Tom Wolter
Provokation aus dem Raum

In diesem Workshop wird der Raum zum Ausgangspunkt kreativer szenischer Auseinandersetzung. Ob ein Raum groß oder klein ist, leer oder voller Dinge (und Menschen), hoch oder niedrig, lang oder breit, schön oder… Stets wird der Charakter eines Raumes inspirieren und provozieren, sich mit ihm intensiv zu befassen, ihn als Szenenraum wahrzunehmen und spielerisch zu gestalten. Aus der Vielzahl seiner Theaterprojekte mit Schülerinnen und Schülern wählt Tom Wolter für diesen Workshop Beispiele aus, wie aus Themen Jugendlicher Theaterprojekte entwickelt werden können, die aus der Eroberung des Raumes entstehen.

Die Werkstatt vermittelt mit wenig Theorie und viel sinnlicher Erfahrung Ideen und Impulse, die in unangestrengter, humorvoller Atmosphäre szenische Raumerkundung zum Vergnügen werden lassen, die Impulse sowie neue Perspektiven für die schulische Theaterarbeit bieten und echte „Spiel-Räume“ eröffnen.

Tom Wolter ist Schauspieler und Theaterleiter in Halle (Saale).


Workshop 4


Alexandra Börner
Visual Moments – Bewegung, Licht und Projektion in Performance

Die Arbeit mit Körper, Bewegung und Licht/(Video-)Projektion steht im Mittelpunkt des Workshops. Durch Übungen werden zunächst Wege zum künstlerischen Umgang mit Bewegung und skizzenhafter Choreografie beschritten. Durch einen spielerischen kollaborativen Ansatz wird das Körperbetonte performativer Kunstformen erprobt. Anschließend trifft analog digital, indem wir mit Licht und Projektion experimentieren und dadurch bewegte und belebte Bilder schaffen. Die Übungen und praktischen Arbeitsphasen werden ergänzt durch rezeptive Einblicke in Performances, die mit Projektion und Licht arbeiten, wofür Alexandra Börner eigene Arbeiten vorstellt. Zudem wird das Potenzial für den Kunstunterricht reflektiert.

Alexandra Börner ist Absolventin der halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Modedesignerin und performance artist.


Workshop 5


Liz Rech
Performance und choreografische Strategien im Kontext einer szenischen Rauminstallation

Der durch die X-,Y-,Z-Achse gegliederte mathematische Raum erstreckt sich unendlich in alle Richtungen. In ihm kann man jeden beliebigen Punkt zum Koordinatenmittelpunkt machen. Dagegen spielt im theatralen System häufig der „erlebte Raum“ (Minkowski) eine entscheidende Rolle; in ihm gibt es einen Mittelpunkt, der durch den Ort des erlebenden Menschen im Raum gegeben ist. Dieser erlebte Raum muss aber schon längst nicht mehr immer die Guckkastenbühne sein - andere Orte bieten Raum für Ausstellung, Inszenierung, Interaktion, Veränderung und Alltagsforschung.

In diesem Workshop erforschen wir mit performativen und choreographischen Verfahren den Raum. Folgende Fragen werden eine Rolle spielen: Wie entstehen Beziehungen im Raum? Wie verändert er sich durch die Ansammlung von Objekten / Körpern? Wie kann man einen bestimmten architektonischen Raum optimal nutzen? Wie lässt man sich wirklich ein auf die besonderen Herausforderungen, vor die einen der jeweilige Ort stellt? Am Ende sollen eigene Konzepte für unterschiedliche Räume entwickelt und erprobt werden. Der Workshop soll Mut zu machen, performative Verfahren in schulischen Räumen auszuprobieren.

Liz Rech ist Regisseurin, Dramaturgin und Performerin.


Workshop 6


Nicolas Doormann
Zwischen Bildender Kunst und Theater - Entwicklung von Bühnenbildern ausgehend vom Material

In diesem Workshop erproben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, bei der Entwicklung eines Bühnenbildes konsequent von der Material-Wirkung aus zu denken. Es werden unterschiedliche Zugänge zu verschiedenen alltäglichen Materialien erarbeitet, eigene Modelle von Bühnenbildern erstellt und auf die Machbarkeit im Schulalltag übertragen. Der Workshop ist im wesentlich praxisorientiert.

Nicolas Doormann ist am Landesinstitut für Lehrerbildung in Hamburg verantwortlich für die Fort- und Ausbildung von Theaterlehrer*innen im Bereich Sekundarstufe II. Darüber hinaus ist er Lehrer für Bildende Kunst, Theater und Musik an einer großen Hamburger Stadtteilschule.

Workshop 7


Katrin Ebert
Ein Ausstellungsort wird zum Spielort

(Dieser Workshop findet im Künstlerhaus 188 statt: Böllberger Weg 188)

Eine Minute, 60 Sekunden…ein kurzer Moment. Reicht dieser fliehende Moment für eine Performance?Ein Ausstellungsraum bietet die Möglichkeit, sich auf einem Ausstellungssockel zu positionieren, dadurch selbst zu einer Skulptur zu werden oder gemeinsam mit Alltagsgegenständen eine Skulptur zu inszenieren.In diesem Workshop setzen wir uns mit den Arbeiten Erwin Wurms auseinander.Das Zusammenspiel von frei gewählten Alltagsmaterialien, Körper und Raum bietet individuelle Kompositionsmöglichkeiten. Es wird zum Handlungsfeld.Der Workshop bietet Raum zum Improvisieren, Experimentieren und zur Konzeptentwicklung.Voran geht eine individuelle Auseinandersetzung mit Materialien, Dinge werden hinterfragt, sind Impulsgeber.In unserem alltäglichen Leben sind wir von einer Unmenge Gegenständen umgeben, die wir normativ, festgelegt nutzen. Im Moment der Performance wiedersprechen wir den Erwartungshaltungen, lösen uns von Handlungsmustern.Wichtiger Moment ist die Körpererfahrung. Konstellationen aus Posen von Körpern und Gegenständen werden eine Minute, 60 Sekunden zusammengebracht und gehalten.

Katrin Ebert ist pädagogische Mitarbeiterin mit therapeutischen Aufgaben an einer halleschen Förderschule, dort auch Leiterin der schulischen Theatergruppe und derzeit abgeordnet an das LISA Halle für das SDL*19.


Workshop 8


Tilmann Ziemke
Der gestaltete (leere) Raum

Im DS-Unterricht, aber auch in der Theater-AG fehlt es oft an Zeit, um sich ausführlich mit der Gestaltung des Bühnenraumes auseinanderzusetzen. Deshalb wird gerne im leeren Raum gespielt. In diesem Workshop wird es darum gehen, wie man mit wenig (Zeit-)Aufwand mit Hilfe von unterschiedlichen Materialien bzw. einfachen Bühnenelementen und Versatzstücken den leeren Bühnenraum gestalten kann, um daraus Spielimpulse zu entwickeln, die die Idee des Stückes sinnfällig ins Bild setzen.

Nach einem Input zum Thema Bühnenraum wird praktisch an unterschiedlichen szenografischen Entwürfen gearbeitet.

Tilmann Ziemke ist pensionierter Theaterlehrer, war lange Jahre Landesfachberater für Darstellendes Spiel in Schleswig-Holstein, Studienleiter und Leiter der Weiterbildung im Bereich Darstellendes Spiel.

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Fachforen zu den gezeigten Aufführungen der Spielgruppen der Bundesländer:

Dienstag, 24.9.2019 I 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr im LISA Halle

Donnerstag, 26.9.2019 I 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr im LISA Halle

Freitag, 27.9.2019 I von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr im LISA Halle

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Workshop-Angebote für Teilnehmende aus Bundesländern ohne Unterrichtsfach Theater/DS: „Klasse.Raum“

Mittwoch, 25.09.2019 von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr im LISA Halle

Diese Workshops sind ein spezielles Angebot für Lehrkräfte aus Bundesländern, die szenisches Gestalten vorrangig in den Fachunterricht anderer Unterrichtsfächer integrieren, in denen szenisches Gestalten aber in den entsprechenden Fachlehrplänen aufgenommen ist (z. B. im Deutschunterricht, in Musik, Kunsterziehung u. a.). „Klasse.Raum“ bedeutet auch, dass ein Klassenraum ein „klasse Raum“ zum szenischen Gestalten werden kann.


WORKSHOP A

Raum.Ort.Weg

In diesem Workshop wird der Bühnenraum mit grundlegenden Theatermethoden als Ort für eine Inszenierung wahrgenommen. Gänge, Formationen und das Installieren unterschiedlicher Orte des Geschehens werden auf spielerische Weise erprobt.

Bequeme Kleidung ist vorteilhaft

Leitung: Beatrice Baier

Lehrerin in einem Förderzentrum, 1. Vorsitzende von PAKS, Referentin in der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften im Bereich Theater und Szenisches Lernen.


WORKSHOP B

Szenische Interpretation von Musiktheater am Beispiel des Musicals „Cabaret"

Praxisnah und interaktiv wird in diesem Workshop die Möglichkeit der szenischen Interpretation von Musiktheater im Schulunterricht an dem prominenten Beispiel des Musicals Cabaret vorgestellt. Anhand von sehr konkreten szenischen Übungen erhalten die Teilnehmer*innen Bausteine, mit denen sie im Unterricht Kindern und Jugendlichen Musiktheater vermitteln können. Dazu gehören unter anderem themenbezogene Warmups, Rhythmuskreise, Arbeit mit Musik aus dem Musical, Standbilder mit Musik, szenische Übungen mit den Rollen und die szenische Präsentation von Rollenbiografien.

Leitung: Frauke Kuhfuß-Knauer, Musiktheaterpädagogik Oper Halle


WORKSHOP C

Masken-Spiele

Masken verändern Menschen, verändern Räume. Im Kunstunterricht gestaltete Masken sind oft nur als Dekoration gedacht. In diesem Workshop werden Masken lebendig, indem sie in musikalische und räumliche Zusammenhänge gesetzt und für vielfältige szenische Ideen im Unterricht ins Spiel gebracht werden. Einfachste Materialien sind hier ausreichend, um starke szenische Wirkungen im Raum zu erzielen.

Schwarze oder dunkle einfarbige Kleidung vorteilhaft

Leitung: Dr. Halka Vogt

Lehrerin für Musik, Deutsch und Kunsterziehung, Referentin für Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften im LISA Halle


WORKSHOP D

Bühne im digitalen Raum

Es wird behauptet, dass die kreativste Seite der smarten Medien Tablet und Smartphone in ihren fotografischen und filmischen Möglichkeiten läge. Eben dadurch eröffnen diese Medien Bild-Räume unterschiedlicher Qualitäten, die zur Gestaltung einladen. Der Workshop will ganz praktisch einige Möglichkeiten zeigen, wie mit Hilfe von Smartphone, Tablet und der Stop-Motion Technik der digitale Raum auf seine Weise zur Bühne wird.

Leitung: Michael Aust

Theater- und Filmlehrer in Münsterschwarzach, Bayern

Unterbringungen


Für die Fachtagungsteilnehmer, die nicht Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt sind, steht ein Abrufkontingent im Hotel Tryp by Windham (Neustädter Passage 5, 06112 Halle)zur Verfügung. Sie können direkt unter dem Stichwort „SDL 2019“ buchen.


Hotel TRYP by Wyndham Halle, (Tel. 0345-69310). Bitte möglichst schnell anmelden! Stichwort: SDL 2019

  • Einzelzimmer: 67,-€ pro Nacht incl. Frühstück und freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Halle
  • Doppelzimmer: 43,-€ pro Person und Übernachtung incl. Frühstück und freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Halle


Fachtagungsteilnehmer, die Lehrkräfte/Pädagogische Mitarbeiter des Landes Sachsen-Anhalt sind, melden sich bitte unbedingt auch über das Fortbildungsportal elTIS an: 19B262001

Sie erhalten dann Übernachtung im IBIS-Hotel (Delitzscher Straße 17) durch das LISA gestellt.